11. Oktober 2015

Refugee-Highway-Partnership Konferenz

Europaweite Vernetzung der Flüchtlingsarbeit

Am 1.2.2015 war es soweit, wir traten unsere Reise nach Malaga an. Geplant war die Teilnahme an einer kleinen Konferenz zum Schwerpunkt Migration und Migranten. Auf den Spuren dieser Menschen sind in ganz Europa Projekte zur Begleitung und Hilfe entstanden. Mitarbeiter solcher Projekte waren Ziel und Inhalt dieses Treffens. Vor einem Jahr waren wir in Berlin auch dabei.
Der Flug startete in Memmingen (Bayern). Mit Germanwings fanden wir (Sarah S. Samuel R. Jürgen G. Jörn G.) einen günstigen Flug. Bei den Christen in Memmingen haben wir das Auto abgestellt, sie haben uns weiter begleitet.Am Flughafen durften wir schon das erste Wunder erleben, weil wir nur mit Handgepäck reisten, außer Sarah, waren wir komplett überladen. Das ergab sich auch deshalb, weil Jürgen G. noch neun kg Literatur in unseren vollen Rucksäcken verstauen wollte. Am Schalter angekommen sagte die Beamtin, dass der Platz der Passagiere schon voll ist und alles weitere in den Laderaum verstaut wird, ohne Gewichtskontrolle verschwand alles in Laderaum des Flugzeugs, Gott sei Dank!!

Von Gott geführt

In Málaga erlebten wir weiter Gottes Führung, als wir aufgrund neuer Sparmaßnahmen kein Hotel gebucht hatten und so ins ungewisse reisten. Doch Gott sei Dank trafen wir einen Engländer der in Berlin lebt und in Málaga ein Apartment gekauft hatte und einmal im Jahr zur Kontrolle dort hin fährt. Genau zu diesem Zeitpunkt waren auch wir unterwegs, wir sprachen ihn an und siehe da, unsere erste Übernachtungsmöglichkeit war gesichert. Wie sich am Morgen herausstellte mit wunderbaren Blick auf´s Mittelmeer. Im Hotel Torremolino angetroffen, trafen wir auf alte Bekannte, auch Nathalie M. eine Freundin aus meiner Heimat Herford war der Einladung gefolgt. Viele Teilnehmer kannten wir noch von der Konferenz in vorigem Jahr in Berlin. Auf der Konferenz berichteten verschiedene Migrationsprojekte aus Europa, die Jesus Christus als Motivation und Ziel haben. Auch helpinghands aus Athen war dabei. Team International mit Peter B. in Österreich nahm auch teil. Günther K. hat den Armin vertreten. Auch Hubert K. von der Bibelschule Wiedenest berichtete. Echt international und das zur Ehre Jesus Christus!! Auffallend war das wir hier am Puls der Zeit waren, die Zahlen von Menschen die in den Westen flüchteten nehmen stetig zu und das Außenmaß der Flüchtlingswellen wird vielen immer mehr bewusst.

Auf afrikanischem Boden

Das Highlight der Reise war der Besuch von Afrika oder genauer Ceuta bei Gibraltar. Dieser kleine Teil von Afrika ist spanisches Territorium und eines der großen Tore nach Europa. Ein Schweitzer Ehepaar hat dort vor 30 Jahren eine Kirche gegründet die den Flüchtlingen auf der Durchreise dient. Sie suchen Nachfolger für diese Arbeit, bitte melden!

GOTT IST GUT Jörn

Malaga - Wir kommen

Nach langer Pause heute wieder ein Lebenzeichen aus Villach,
nun ich lebe noch und wir haben gerade Ostern gefeiert! Dieses Fest was von der Auferstehung von Jesus Christus berichtet giebt dem christlichen Glauben erst richtig Hoffnung!! Mit dem Tod ist nicht alles aus!!!!! Es geht weiter und desshalb können wir jetzt auf diesem Planeten alles mögliche mit bedürftigen Menschen teilen. Mir sind da die Migranten die aus Syrien, Afghanistan, Nordafrika ans Herz gewachsen und unter ihnen arbeite ich. Sie suchen Hilfe im reichen Westen und da ist nun unser Einsatzt gefragt. Zum Anfang des Jahres waren wir mit dem Team vom Westbahnhof in Mallaga und später in Nordafrika in Ceuta zu einer Konferenz von Menschen, die diese Not auch erkannt haben. Eine ereignisreiche Erfahrung!!

Mit einem jüdischen Freund

Sonnenaufgang in Torremolinos

Auf der RHP-Konferenz in Torremolinos
Auf dem Weg zur Fähre
Ankunft in Afrika (Ceuta)

CEUTA

Dieses Tor nach Europa wir stark benutzt und Viele Afrikaner, Marrokaner und veile mehr suchen nach Freiheit und Wohlstand in Europa. Wir dürfen sie in den viele Orten willkommen heißen!!

Wo bist du bereit zu teilen und damit einen Schatzt im Himmel zu erwerben? Vergessen wir nie Gott gibt!!! was er von uns fordert mit anderen zu teilen, glauben wird das??
Mit Nils einem Mitstreiter von Brother Andrew
- dem Schmuggler Gottes

Warste in Berlin jewesen?????

Berlin war eine Reise wert, zur Migrationskonferenz RHP
RHP     /http://refugeehighway.net/
 
Mit Freunden  in der Stadtmission mitten in Berlin. Übernachtungen in Nürnberg, Leipzig und in der Friedenskirche in Berlin. Wir sind getremmt, mit der Mitfahrgelegenheit und Zug und Auto unterwegs gewesen. Menschen aus Frankreich, Italien, Schweiz, Holland, Deutschland begegnet. Sehr stressig und doch sehr erholsam. Jesus ist der Weg das wissen wir, das leben wir und dazu ermutigen wir!!! Auch heute, mit Ihm mittendrin ist der Alltag voller Erwartungen und Überraschungen.
Hauptquartier der Berliner Stadtmission


Mahlzeit! Samuel, July, Marcel, ich

Die Türkei von Berlin

Auf dem Heimweg beim Trampen - wir sind nur knapp erfroren


Sidos Jugendzentrum - die Schmieder der Berliner Rapper

Das Pendant zur milden Kärntner Seele:
 

Erwartungsvoll März 2013

Hallo Freunde und Bekannte,

ich berichte euch heute wie es um mich hier in Villach steht. Wie bei euch, geht es auch hier auf und ab. Die Westbahnhoffnung wird immer mehr zu einem Ort der Hoffnung. Mit den Deutschkursen die ich jetzt anbiete kommt für mich eine neue Möglichkeit Hilfestellung zu geben.
 Außerdem macht es mir langsam auch Freude. Die Arbeit mehrt sich und auch die Verantwortung steigt. Echt sehr interessant bei einer Gründungarbeit dabei seien zu können. Vieles ist „learning by doing“. Zum Beispiel Konsequent durchzugreifen, besonders bei Suchtkranken oder das Lernen von fremden Sprachen wie Persisch (bin immer noch ein blutiger Anfänger).  Doch oft komme ich auch an meine Grenzen, doch nur wer bis an seine Grenzen geht, weiß wo diese wirklich sind. Die Freude zu Jesus wächst stetig und seine Herrlichkeit wird mir immer mehr bewusst.
ER IST DAS ORIGINAL das ist die große Hoffnung der Westbahnhoffnung. Jesus in uns die Hoffnung auf die Herrlichkeit! Ich kann euch gar nicht beschreiben was für eine Freude mich durchströmt wenn ich an IHN denke. Der Charakter des „Alleserwarter“ nimmt auch immer mehr Gestalt an  und immer neue Elemente komme dazu, so dass ich voller Erwartungen in die Zukunft schau und gespannt bin was Gott noch für atemberaubende Dinge bereitet hat.
Mir fällt auf, das die Gesellschaft an einer falschen Erwartungshaltung (Sicherheit, Materialismus) an sich und anderen krankt. Wenn sie nur wüsten wie spannend und entspannend in der Erwartungshaltung zu Gott es sich lebt. Meine große Bitte an Gott ist: dass er uns weite Türen öffnet um das Geheimnis, nämlich Christus zu verkünden, ER ist unser ganzer Stolz!

Erwartungsvoll
Jörn Gempfer

Gott ist so gut!!!!

Wenn euch Fragen beschäftigen wie:

· Was ist aus dem Jörn geworden, der nach Österreich gegangen ist um Menschen zu dienen?
· Oder was passiert in Villach (A) beim Westbahnhof mit der WestbahnHOFFNUNG?

Dann lest weiter, sonst weiterblättern!

Wie einige von euch wissen bin ich vor ca. zwei Jahren nach Österreich in die Stadt Villach gezogen um dort eine bestehende Arbeit, die „WestbahnHoffnung Villach“ zu unterstützen. Durch den Dienst an Armen soll Jesus bekannt und durch Einheit und Anbetung vom Team verherrlicht werden. Nun sind zwei Jahre vergangen und es ist Zeit für einen Rückblick! Grobe Schritte der Entwicklung sind:

· Ausspeisung auf jedes Wochenende erweitert
· Entwicklung eines jungen Teams
· Mehr und mehr Interesse der Öffentlichkeit
· Die Politik beginnt uns finanziell zu unterstützen
· Weitere Räume werden im Bahnhof zur Verfügung stehen.
· Migrantenarbeit ist hinzugekommen

Wir wollen als Team auch weiter alles von Gott erwarten, er der Geber allen Guten hat uns bis heute getragen. Weil wir eine Einseitigkeit in der Gesellschaft sehen die Gott und das transzendente ausklammert und somit in viele psychische Erkrankungen fällt, wollen wir daran arbeiten das Menschen an Körper, Seele und Geist gesunden. Bitte unterstützt uns im Gebet!

Danke Gott du bist das Leben was sich lohnt!!

„Alleserwarter“
Jörn Gempfer