Mk 8,34 Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Gebet eines Katholiken “Selbstverleugnung“
Oh Jesus der du freundlich und demütig bist, du hast mich erhört!
Du hast mich, Herr Jesus vom Wunsch befreit,
Geliebt zu werden,
Geehrt zu werden,
Bewundert zu werden,
Bevorzugt zu werden,
Um Rat gefragt zu werden,
Anerkannt zu sein!
Du hast mich befreit, Herr Jesus, von der Angst,
Gedemütigt zu werden,
Übersehen zu werden,
Korrigiert zu werden,
Vergessen zu werden,
Belächelt zu werden,
Verdächtigt zu werden.
Und, Herr Jesus, in deiner Gnade hast du in mir den Wunsch erweckt,
Dass andere mehr geliebt werden als ich,
Das andere mehr respektiert werden als ich,
Das andere bevorzugt werden und ich zurückstehe,
Das andere geehrt werden, während ich ignoriert werde,
Das andere ausgewählt werden, während ich übersehen werde,
Dass andere heiliger werden als ich, solange ich nur heilig genug bin für dich!
Bist du frei dich selbst zu leben?
21. Mai 2010
2. Mai 2010
Gemeinde Jesu, eine Lebensgemeinschaft
Vieleicht so??
Also ich versuche mal eine Gemeinschaft zu skizzieren, die ich auch gleichzeitig als Gemeinde erleben möchte.
Zuerst versuche ich das zu benennen was es nicht sein soll.
• Keine religiöse Gemeinschaft im herkömmlichen Sinn.
Jeder Ansatz von Religiosität bringt uns von der Lebendigkeit des Lebens weg und treibt uns zu einem Lebensstil den es nur gilt nachzuäffen, damit ich von Gott und den Menschen akzeptiert werde. Die Gefahr das Beziehungs-leben zu Gott gegen Programme, Rituale, Traditionen, Dogmatismus und einem Verhaltensmuster was Gott und meinen Nächsten ausklammert zu tauschen, die vielleicht mal funktioniert haben lauert ständig um (in) uns. So wie ich mit den Augen kein Seh-Schema folge, sondern jeder Blick neu gedacht wird. Mal folge ich Dingen mit den Augen, dann suche ich Motive, dann erstaunen mich Dinge, dann entdecke ich Großes oder verliere etwas aus den Augen. So stelle ich mir eine lebendige Beziehung zu einem lebendigen Gott vor. Er schafft dem Rahmen und ich darf drin spielen und mich beschenken lassen, was ich zu tun hab ist: das Anvertraute mit meinem Nächsten teilen und begeistert davon weiter erzählen.
• Keine Gruppierung die vom profanen Leben abgekoppelt ist.
Und das ist der zweite Gedanke, das mein Selbstkonzept mich nicht dazu verleitet, das Empfangende für mich zurück zu behalten, nicht meine Kraft, mein Geld, meine Zeit, mein Wissen, meine Freude für mich selbst genießen sondern an Andere verschwenden. Mich von diesen Dingen nicht abhängig zu machen, sondern im Glauben das Gott die Quelle ist, Kanal zu sein. Das möchte ich aber als ganze Gruppe (Gemeinschaft) praktizieren und so Brücken zu Menschen zu bauen die Gott nicht kennen. Ich möchte mit ihnen Salz und Licht mitten unter ihnen sein und erleben wie Gott sie durch mich liebt, tröstet, in die Nachfolge ruft, erneuert, lebendig macht.
• Keine Glaubensgemeinschaft die wartet in den Himmel abgeholt zu werden.
Naja Johannes R. hat das schon gut gesagt, unser Evangelium ist kein Evangelium des Himmels, sondern der Erde, auf den Himmel hin. Im Blick auf die Tatsache das ich jetzt schon in der Ewigkeit lebe. Joh 11,25-26 5 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? Wenn das so ist muss ich hier nicht leben als sei es mein einziges begrenztes Leben. Sondern kann voller Mut und Überzeugung einen Horizont aufreißen der dieses Leben übersteigt. Damit Menschen Hoffnung bekommen die diese Leben übertrifft. Heute! Und wenn sie das erleben, verstehen sie auch dass sie jemanden brauchen, der für ihre Fehler bezahlt.
Viel besser wäre eine Gemeinschaft, bunt gemischt, mit Alten und Jungen, viele Nationalitäten. Diese Gemeinschaft soll im öffentlichen Leben mitmischen, Sport, Kultur, Beruf, Familie.
Eine Gemeinschaft die trotz ihre Offenheit nach außen, stark miteinander verbunden ist und vielleicht auch mit einander das Leben in den Häusern teilt (ähnlich wie Peter sich das mit seinem Ökohof vorstellt, nur ganz anders) nicht zurück gezogen von den Menschen, sondern bei den Menschen, mit den Menschen. Im Netzwerk durch die Stadt sind Menschen die sich untereinander kennen, sich einladen, miteinander befreundet sind, sich gegenseitig helfen.
Eine Gemeinschaft die aus Menschen besteht, die aufgehört haben, für sich selber zu leben und darum den Nächsten sehen, helfen und unterstützen. Eine Gruppe die an Gemeinschaftsprojekt arbeitet, anstatt sich in Selbstbeschäftigung zu verlieren.
Ich bete das Gott die Menschen zusammen führt die eine Sehnsucht danach verspüren.
Also ich versuche mal eine Gemeinschaft zu skizzieren, die ich auch gleichzeitig als Gemeinde erleben möchte.
Zuerst versuche ich das zu benennen was es nicht sein soll.
• Keine religiöse Gemeinschaft im herkömmlichen Sinn.
Jeder Ansatz von Religiosität bringt uns von der Lebendigkeit des Lebens weg und treibt uns zu einem Lebensstil den es nur gilt nachzuäffen, damit ich von Gott und den Menschen akzeptiert werde. Die Gefahr das Beziehungs-leben zu Gott gegen Programme, Rituale, Traditionen, Dogmatismus und einem Verhaltensmuster was Gott und meinen Nächsten ausklammert zu tauschen, die vielleicht mal funktioniert haben lauert ständig um (in) uns. So wie ich mit den Augen kein Seh-Schema folge, sondern jeder Blick neu gedacht wird. Mal folge ich Dingen mit den Augen, dann suche ich Motive, dann erstaunen mich Dinge, dann entdecke ich Großes oder verliere etwas aus den Augen. So stelle ich mir eine lebendige Beziehung zu einem lebendigen Gott vor. Er schafft dem Rahmen und ich darf drin spielen und mich beschenken lassen, was ich zu tun hab ist: das Anvertraute mit meinem Nächsten teilen und begeistert davon weiter erzählen.
• Keine Gruppierung die vom profanen Leben abgekoppelt ist.
Und das ist der zweite Gedanke, das mein Selbstkonzept mich nicht dazu verleitet, das Empfangende für mich zurück zu behalten, nicht meine Kraft, mein Geld, meine Zeit, mein Wissen, meine Freude für mich selbst genießen sondern an Andere verschwenden. Mich von diesen Dingen nicht abhängig zu machen, sondern im Glauben das Gott die Quelle ist, Kanal zu sein. Das möchte ich aber als ganze Gruppe (Gemeinschaft) praktizieren und so Brücken zu Menschen zu bauen die Gott nicht kennen. Ich möchte mit ihnen Salz und Licht mitten unter ihnen sein und erleben wie Gott sie durch mich liebt, tröstet, in die Nachfolge ruft, erneuert, lebendig macht.
• Keine Glaubensgemeinschaft die wartet in den Himmel abgeholt zu werden.
Naja Johannes R. hat das schon gut gesagt, unser Evangelium ist kein Evangelium des Himmels, sondern der Erde, auf den Himmel hin. Im Blick auf die Tatsache das ich jetzt schon in der Ewigkeit lebe. Joh 11,25-26 5 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? Wenn das so ist muss ich hier nicht leben als sei es mein einziges begrenztes Leben. Sondern kann voller Mut und Überzeugung einen Horizont aufreißen der dieses Leben übersteigt. Damit Menschen Hoffnung bekommen die diese Leben übertrifft. Heute! Und wenn sie das erleben, verstehen sie auch dass sie jemanden brauchen, der für ihre Fehler bezahlt.
Viel besser wäre eine Gemeinschaft, bunt gemischt, mit Alten und Jungen, viele Nationalitäten. Diese Gemeinschaft soll im öffentlichen Leben mitmischen, Sport, Kultur, Beruf, Familie.
Eine Gemeinschaft die trotz ihre Offenheit nach außen, stark miteinander verbunden ist und vielleicht auch mit einander das Leben in den Häusern teilt (ähnlich wie Peter sich das mit seinem Ökohof vorstellt, nur ganz anders) nicht zurück gezogen von den Menschen, sondern bei den Menschen, mit den Menschen. Im Netzwerk durch die Stadt sind Menschen die sich untereinander kennen, sich einladen, miteinander befreundet sind, sich gegenseitig helfen.
Eine Gemeinschaft die aus Menschen besteht, die aufgehört haben, für sich selber zu leben und darum den Nächsten sehen, helfen und unterstützen. Eine Gruppe die an Gemeinschaftsprojekt arbeitet, anstatt sich in Selbstbeschäftigung zu verlieren.
Ich bete das Gott die Menschen zusammen führt die eine Sehnsucht danach verspüren.
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