7. September 2011

Östarreich ruaft di






Östarreich ruaft di!!

Zum dritten Mal fand der Abenteuereinsatz mit der biblisch-theologischen Akademie Wiedenest in Villach statt. Und wieder stellt sich die spannende Frage: Was wird Gott tun? Wir als Westbahnhof-Team haben im Vorfeld den Rahmen geschaffen, doch dieser musste noch mit Inhalt, mit Leben gefüllt werden. Geplant waren: Bergtour mit Übernachtung auf dem Dobratsch, Besuch der Landesaustellung über den Protestantismus in Kärnten, Westbahnfreak-Abend, Volleyballturnier am See, Crossculture-Abend, Taufe am Silbersee.
Unser Ziel in den Tagen war es, Jesus groß zu machen und Menschen mit ihm bekannt zu machen. Weiter war mir bewusst, dass Migranten und Ausländer zu den Menschen gehören, mit den Gott etwas Neues vorhat.
Beim Volleyballturnier konnten wir viele junge Menschen für Sport und Freundschaften begeistern. Besonders freute es mich, dass sich eine Gruppe Afghanen als Team angemeldet hatten und auch in den folgenden Tagen unter den Siegern waren. Sport überwindet viele Grenzen! Das Team aus Deutschland hat sich sehr kompetent und flexibel gezeigt, eine großen Dank an Euch! Auch die Anspiele und Tanzeinlagen haben etwas von der Vielfalt und Möglichkeiten eines solchen Einsatzes gezeigt.
Unser Crossculture-Abend war ein echter Höhepunkt und ich muss zugeben, am wenigsten von mir vorbereitet. Dafür danke ich Hubert, Yvonne und allen Mitwirkenden für ihren Einsatz. Ihr habt echt Großartiges geleistet. Unseren Gästen hat es richtig gut gefallen und mit einigen Afghanen bin ich heute noch in Kontakt. Gerade im Hinblick auf den Unfall am Silbersee, wo einer von Ihnen ertrunken ist, wollen wir ihnen zur Seite stehen und Familie und Freunde sein.
Zum Finale durften wir noch eine Taufe erleben in der drei aus unserer Mitte gezeigt haben, dass sie für die Welt gestorben sind! Mutig und außergewöhnlich am Silbersee mit Blitzen am Horizont: ein internationales Publikum, Freunde, Verwandte, Badegäste, Ausländer und Einheimische konnten das Zeugnis erkennen und ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen.
Eine junge Frau ließ sich auf das Geschenk Jesu ein und wir freuen uns, Ihr Familie und Freunde zu sein. Freundschaften zu Syrern, Afghanen, Afrikanern, Brasilianern und Österreichern sind gewachsen und ich bin überzeugt, dass dies der Anfang einer multikulturellen Gemeinde in Villach ist.
In unserem Montagstreff „Westbahnfreaks“ müssen wir jetzt zweisprachig auskommen, weil einige unter uns nicht Deutsch als Muttersprache haben. Unser Treffen jetzt am Montag hat sich nun dahin geändert, dass wir mit vielen Nationen zusammen sind und Gott den Schöpfer kennen lernen.
Am 4. September starten wir im Westbahnhof erstmalig mit GODI um Gott anzubeten!

1 Kommentar:

  1. Jörn!
    Find ich ganz große Klasse, was du alles machst :)

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